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Das Karussellensemble
Dr. Marie-Luise Angerer
Professorin für Medien- und Kulturwissenschaften an der Kunsthochschule
für Medien Köln, von 2007-2009 Rektorin der KHM, Forschungsschwerpunkte:
Medientechnologien und feministische Theorien, Rückkehr des Lebens,
der Natur und der Affekte in Kunst, Medien und digitalen Umgebungen
Armen Avanessian
ist Literaturwissenschaftler. Er arbeitet als wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich Ȁsthetische Erfahrung
im Zeichen der Entgrenzung der Künste« und als Lehrbeauftragter
am Peter Szondi Institut für Allgemeine Vergleichende Literaturwissenschaft
der FU Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Ästhetik und
Erzähltheorie des 19. und 20. Jahrhunderts.
İmran Ayata
Geschäftsführer und Partner der Kommunikationsagentur
A&B ONE und Autor. Studium der Politologie in Frankfurt am Main.
Redakteur der Zeitschrift "Die Beute. Politik und Verbrechen".
Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften, Sammelbänden
und Hörfunk sowie Tageszeitungen u.a. FAZ, Süddeutsche
Zeitung und taz. 2005 erschien sein Erzählband "Hürriyet
Love Express". Ayata war Mitbegründer von "Kanak
Attak" und ist seit seinem 6. Lebensjahr Fan von Galatasaray
Istanbul.
Prof. Dr. Malek Bajbouj
Professor für Affektive Neurowissenschaften und Emotionsmodulation
an der Charité und an der FU Berlin. Leiter des gleichnamigen
Bereiches A an der Charité und Nachwuchsgruppenleiter für
das Projekt Artifizielle Modulation von Emotionen des Exzellenzclusters
„Languages of Emotion“. Sein Fachgebiet ist Neuropsychiatrie.
Dr. Natalija Basic
Postdoc-Stipendiatin 2009/10 im Exzellenzcluster „Languages
of Emotion“. Forschung und Lehre am Osteuropa-Institut der
FU Berlin u.a. Autorin des Buches "Krieg als Abenteuer. Feindbilder
und Gewalt aus der Perspektive ex-jugoslawischer Soldaten"
(2004).
Dr. Jürgen Baudewig
Leiter der MRT Gruppe am D.I.N.E - einer Einrichtung für NeuroImaging
im Exzellenzcluster Languages of Emotion an der FU Berlin. Forschungsthemen
sind Grundlagen der funktionellen MRT und deren Anwendung in der
Psychologie sowie die Kombination der fMRT mit weiteren Untersuchungsmethoden
aus der Neurophysiologie und Psychologie.
Christoph Biermann
geboren 1960, arbeitet als freier Journalist in Köln und ist
Sportkorrespondent für Spiegel und Spiegel-Online sowie Autor
diverser Fußballbücher wie „Die Fußballmatrix.
Auf der Suche nach dem perfekten Spiel“, „Fast alles
über Fußball“, „Wie ich einmal vergaß,
Schalke zu hassen“ uvm.
Prof. Dr. Gabriele Brandstetter
Professorin für Theaterwissenschaft und Tanzwissenschaft an
der FU Berlin. Forschungsschwerpunkte sind die Theorie der Darstellung,
Körper- und Bewegungskonzepte in Schrift, Bild und Performance,
sowie Forschungen zu Tanz, Theatralität und Geschlechterdifferenz.
Leiterin des Forschungsprojektes „movere: Berühren und
Rühren im Tanz“.
Jörg Buttgereit
Regisseur und Autor diverser Arthouse-Horrorfilme ("Nekromantik",
"Der Todesking"), arte-TV-Dokumentationen ("Monsterland",
"Durch die Nacht mit...") und Theaterstücke ("Captain
Berlin Versus Hitler", "Gabba Gabba Hey!"). Außerdem
schreibt und inszeniert er Hörspiele für den WDR und arbeitet
als Filmkritiker für diverse Publikationen.
Martin Clausen
Schauspieler und Alexander-Technik-Lehrer, gründete zusammen
mit Angela Schubot TWO FISH; arbeitete u.a. mit nico & the navigators,
Lubricat, Lajos Talamonti, Hannah Hegenscheidt, posttheater und
Gob Squad und zuletzt mit Bairishe Geisha
Prof. Dr. Helga de la Motte
Studium der Psychologie und der Musikwissenschaft, Abschluss mit
der Promotion. 1971 Habilitation an der Technischen Universität
Berlin mit dem Lehrgebiet Systematische Musikwissenschaft. 1972-1978
Professorin an der Pädagogischen Hochschule Köln. 1978-2004
Professorin an der Technischen Universität Berlin.
Dr. Andreas Degen
Literaturwissenschaftler, Projektleiter von „Faszination.
Historische und empirische Konzeptionen einer ästhetischen
Emotion“ am Exzellenzcluster „Languages of Emotion“
an der FU Berlin.
Dr. Isabel Dziobek
2000 Abschluss als Diplom-Psychologin an der Ruhr-Universität
Bochum und 2006 als Dr. rer. nat. an der Universität Bielefeld.
Neuropsychologin und Autismus-Forscherin an der New York University
School of Medicine und am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
in Berlin. Seit 2009 Leiterin der Nachwuchsgruppe “You make
me feel so... - Understanding Interaffectivity” im Exzellenzcluster
„Languages of Emotion“. Weitere Projektleitung in den
Projekt „Neurobiologische Korrelate der Empathiefähigkeit“
und “Training socio-emotional competencies: Development and
evaluation of a new software tool for adults “. Ihre Forschungsinteressen
sind Empathie und ihre Störungen, sozial-kognitive Neurowissenschaften.
Prof. Dr. Michael Eid
Studium der Psychologie an den Universitäten Mannheim und Trier,
Promotion und Habilitation in Trier. Professor für Methoden
und Evaluation an der FU Berlin im FB Erziehungswissenschaft und
Psychologie. Rufe an die University of Illinois in Urbana-Champaign,
die Universität Magdeburg, die Universität Koblenz-Landau
und die Université de Genève. Forschungsinteressen
sind personale, situationale und kulturelle Bedingungen des Wohlbefindens.
Dr. Philipp Ekardt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Peter Szondi-Institut für
Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und am Exzellenzcluster
„Languages of Emotion“. Studium der Literaturwissenschaft
und Kunstgeschichte an der Freien Universität und der Humboldt-Universität
in Berlin, an der Université de Paris und an der Yale University.
Magisterabschluß in Berlin mit einer Arbeit zum Einrichtungsproblem
bei Musil, Loos und Giedion. Promotion an der Yale University mit
einer Arbeit zu Walter Benjamins Bildästhetik und Alexander
Kluges Bildästhetik.
Samuel Finzi
ist Schauspieler. Geboren wurde der 42-Jährige in der bulgarischen
Stadt Plovdiv, zur Schule ging er in Sofia. Seit Finzi 20 Jahre
alt, ist spielt er in Filmen und am Theater. Derzeit hat er Engagements
am Deutschen Theater, der Volksbühne und dreht regelmäßig
Kino- und TV-Filme.
Dr. Benno Gammerl
2000 M. A. Kulturgeschichte an der University of London, 2003 M.
A. Geschichte an der FU Berlin. 2008 Promotion in Neuer Geschichte
an der FU Berlin. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut
für Bildungsforschung, Forschungsbereich Geschichte der Gefühle.
Projektleiter des Forschungsprojektes „Homosexualität
und Gefühlsleben auf dem westdeutschen Land (1960-1990)“.
Forschungsinteressen: historische Komparatistik, Geschichte von
Imperien, Staatsbürgerschaft und Staatsangehörigkeit.
Dr. Anette Gerok-Reiter
Professorin für Ältere Deutsche Literatur und Sprache am Institut
für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität
Berlin und Leiterin des Cluster-Projekts „Räume der Angst im Roman
zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit“
Dr. Julian Hanich
Filmwissenschaftler und Lehrbeauftragter an der Universität
Potsdam. Seine Dissertation erscheint demnächst unter dem Titel
Cinematic Emotion in Horror Films and Thrillers. The Aesthetic Paradox
of Pleasurable Fear (Routledge, 2010). Er forscht im Exzellenzcluster
„Languages of Emotion“ zum Thema „Ästhetische
Modulation affektiver Valenz. Lust am Ekelhaften und verwandte Phänomene“.
Prof. Dr. Ulla Haselstein
Professorin für Literatur Nordamerikas am John-F.-Kennedy-Institut,
FU Berlin. Aktuelle Forschungs projekte sind "Contemporary
Jewish Writing", Internationale Forschungsgruppe "Transnational
America" und "Coolness: Formen und Funktionen der Affektkontrolle
in den USA" im Exzellenzcluster "Languages of Emotion"
an der FU Berlin.Derzeit arbeitet sie an einem Buchprojekt über
Gertrude Steins literarische Porträts.
Prof. Dr. Hauke Heekeren
Kognitiver Neurowissenschaftler, Professor für Psychologie
der Emotion und Affektive Neurowissenschaft an der Freien Universität.
Forschungsschwerpunkte sind die Rolle von Motivation und Affekt
bei Entscheidungsprozessen; Interaktion von Emotion und Kognition
bei Urteilsprozessen und die Untersuchung kognitiver und affektiver
Komponenten bei normaler und gestörter sozialer Kognition.
Stellvertretender Sprecher des Exzellenzclusters „Languages
of Emotion“ an der FU Berlin.
Prof. Dr. Isabella Heuser
Studium der Psychologie und Humanmedizin in Mainz. Forschungsarbeit
am Max-Planck-Institut München und Lehre an der Universität
Heidelberg. 1986-1989 Fogarty-Stipendium am NIMH, USA. 1986-2001
leitende Oberärztin am Zentralinstitut für seelische Gesundheit
in Mannheim. Seit 2001 Direktorin der Klinik für Psychiatrie
an der Charité-Universitätsmedizin, Campus Benjamin
Franklin. Projektleiterin des Projektes „Alexithymie“
im Exzellenzcluster „Languages of Emotion“.
Jochen Hick
Autor, Filmregisseur und -produzent für verschiedene Fernsehsender
und den Independent Kinobereich; 1994 Gründung der Produktionsfirma
Galeria Alaska Productions (Hamburg); zuletzt 2008 mit "East/West
– Sex & Politics" und 2009 mit "The Good American"
Gast des Berlinale Panoramas, seit 2007 auch Chefredakteur, Programmeinkäufer
und stellvertretender Programmdirektor des TV-Senders TIMM.
Prof. Dr. Thomas Jacobsen
Dipl.- Psychologe, Professor für Allgemeine Psychologie an
der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der
Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr
Hamburg. Projektleiter "Ästhetische Modulation affektiver
Valenz" und "Bridging the Arts and Sciences" im Exzellenzcluster
"Languages of Emotion". Forschungsinteressen sind auditive
Verarbeitung, experimentelle Ästhetik und neuro-kognivite Ästhetik.
Prof. Dr. Gisela Klann-Delius
Studium der Altphilologie, Germanistik, Philosophie, Soziologie
und Psychologie in Frankfurt a.M., Marburg und Berlin. Professorin
an der FU Berlin am Institut für deutsche und niederländische
Philologie. Leiterin der Graduiertenschule und Mitglied des Direktoriums
des Exzellenzcluster „Languages of Emotion“. Arbeitsschwerpunkte
sind Psycholinguistik, Spracherwerbsforschung, Linguistische Therapieprozessforschung,
Sprache und Affektivität, Sprache und Geschlecht.
Prof. Dr. Klaus Krüger
Studium der Kunstgeschichte, Deutschen Literaturwissenschaft, Philosophie
und Italianistik in München. Ordinarius an den Universitäten
Greifswald und Basel. Seit Oktober 2003 Lehrstuhl für Kunstgeschichte
an der Freien Universität Berlin, Principal Investigator des
Clusters „Languages of Emotion“.
Dr. med. Ph. D. Nicolas Langlitz
Studium der Medizin und Philosophie an der Freien Universität
Berlin, Promotion in Medizingeschichte mit der Arbeit „Die
Zeit der Psychoanalyse. Lacan und das Problem der Sitzungsdauer“
und in Medizinanthropologie an der University of California, Berkeley.
Postdoctoral Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte.
Zurzeit Arbeit an einem Buch über die Renaissance der Halluzinogenforschung
seit der »Dekade des Gehirns« sowie an einem Projekt
über Neurophilosophie und Traumforschung. Ab 2010 Assistenzprofessor
für Anthropologie an der New School for Social Research in
New York.
Sandra Leupold
Sandra Leupolds Arbeit steht für eine besonders eindrückliche
und kompromisslos klare Regiesprache – sie zählt inzwischen
zu den gefragtesten Regisseurinnen der jungen Generation. Zu ihren
jüngsten Inszenierungen gehören „L’Oracolo/Le
Villi“ und „Ariane et Barbe-Bleue“ an der Oper
Frankfurt, „Parsifal“ und Pelléas et Mélisande“
am Staatstheater Mainz, „Don Giovanni“ am Theater Heidelberg,
A. Scarlattis „Il Tigrane“ am Staatstheater Saarbrücken,
„Erwartung“ mit Deborah Polaski an der Oper Leipzig,
„Pique Dame“ an der Oper Kiel, „Tivoli“
an den Theatern Lübeck und Bern, und „Tosca“ am
Staatstheater Wiesbaden. Vom Fachmagazin „Opernwelt“
wurde die Schülerin von Peter Konwitschny und Ruth Berghaus
in den letzten Jahren vielfach in den Kategorien „Beste Nachwuchskünstlerin“,
„Beste Regisseurin“, „Beste Produktion“
nominiert. Zurzeit inszeniert sie an der Hamburgischen Staatsoper
„Lucia di Lammermoor“.
Susanne Linke
erhielt bei Mary Wigman in Berlin ihre Tanzausbildung, bevor sie
an der Folkwang-Hochschule in Essen studierte. Von 1970 - 1973 war
sie Tänzerin im Folkwang Tanz Studio. Hier entwickelte sie
ihre ersten eigenen choreografischen Arbeiten und übernahm
dann die Leitung. Seit Anfang neunziger Jahre arbeitet Sie als freischaffende
Choreografin.
Anfang der Neunziger Jahre war sie Leiterin des Tanztheaters am
Bremer Theater und in den Jahren 2000-2001 Gründungsmitglied
des Choreographischen Zentrums Essen.
Gastchoreografien entstanden für die Limon Dance Company New
York, das Ballett der Pariser Oper, die Kibbutz Dance Studios, das
Netherlands Dance Theater 1+3, das Choreographische Theater Bonn
und das Aalto Ballett Theater Essen.
Prof. Dr. Ute Luig
Professorin am Institut für Ethnologie, Fachbereich Politik
und Sozialwissenschaften der FU Berlin, 2006-2007 Dekanin am FB
POl.Soz. Projektleiterin im Exzellenzcluster „Languages of
Emotion“ der FU Berlin zum Thema „Emotion, Gewalt und
Erinnerung in der Aufarbeitung von Bürgerkriegen“.
Dr. Thomas Macho
Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität
zu Berlin, wurde 1976 mit einer Dissertation über die »Dialektik
des musikalischen Kunstwerks« an der Universität Wien
promoviert. Er habilitierte sich 1983 in Klagenfurt für das
Fach Philosophie mit einer Schrift »Von den Metaphern des
Todes. Eine Phänomenologie der Grenzerfahrung«. Macho
ist Mitbegründer des »Hermann von Helmholtz-Zentrum für
Kulturtechnik« und war 2006–2008 Dekan der Philosophischen
Fakultät III.
Dr. Hans J. Markowitsch
Professor für Physiologische Psychologie an der Universität Bielefeld
und bis 2009 Direktor am Zentrum für interdisziplinäre Forschung.
2006/07 Fellowship am Hanse-Wissenschaftskolleg in Bremen- Delmenhorst;
2009/10 Fellowship am Alfried Krupp Kolleg in Greifswald. Forschungsschwerpunkte
sind Gedächtnis und Gedächtnisstörungen auf der Basis theoriebezogener
inhaltsmäßiger und zeitbezogener Unterteilungen, Studien zu funktionellen
Amnesien als Brücke zwischen Neurologie und Psychiatrie, Funktionelle
Bildgebung als Grundlage interaktiver Hirn-Verhaltens-Zusammenhänge.
Diana McCarty
I was born and raised in New Mexico and have lived in Europe since
1993 - Budapest in 90's and Berlin in the 2000s. My work revolves
around art, politics and new/old media. Currently, I'm working with
radio and gender: herbstradio and Prologue: new feminism / new europe.
A long time ago, I was part of the International Women’s University
server development team, (with Seda Gürses, Barbara Schelkle,
Prof. Heidi Schelhowe, and Heiki Pisch) - and also worked to develop
feminist pedagogical approaches to learning technology. In the midnineties,
I co-founded the Nettime (with Geert Lovink, Pit Schultz) and faces
Mailing lists (with Kathy Rae Huffman, Valie Djordjevic, Ushi Reiter),
and as part of the Media Research Foundation, co-organized the MetaForum
Conference Series in Budapest (with Janos Sugar and Geert Lovink).
My main interests are exploiting social and technological systems
for cultural use; i.e. piracy and open source software development
for real life.
Prof. Dr. Winfried Menninghaus
Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
an der FU Berlin und Sprecher des Exzellenzclusters "Languages of
Emotion". Arbeitsschwerpunkte sind Antike Rhetorik und Poetik; Philosophische,
psychologische und evolutionäre Ästhetik; Literatur und Poetik seit
1750. Gastprofessuren an den Universitäten Jerusalem, Berkeley,
Yale, Princeton und der EHESS Paris.
PD Dr. Burkhard Meyer-Sickendiek
Gastprofessor im Exzellenzcluster „Languages of Emotion“
der FU Berlin. Studium an den Universitäten Bielefeld und Münster,
Promotion an der Universität Tübingen, Habilitation an
der Universität München. Doktorand und Postdoktorand zweier
Graduiertenkollegs, Koordinator des Münchner Promotionsstudiengangs
„Literaturwissenschaft“, Bayerischer Habilitationsförderpreises
2003. Monographien zu den Themen „Die Ästhetik der Epigonalität“
(2001), „Affektpoetik. Eine Kulturgeschichte literarischer
Emotionen“ (2005) sowie „Was ist literarischer Sarkasmus?
Ein Beitrag zur deutsch-jüdischen Moderne.“ (2009). Derzeit
arbeitet er an einem Buch zum Thema „Tiefe. Über die
Faszination des Grübelns“, das im Frühjahr im Fink-Verlag
erscheint.
Dr. Catherine Newmark
Studium an den Universitäten Zürich, Bern, Tel Aviv und
Paris. Tätig als freie Kulturjournalistin für Berliner
Zeitung, FAZ u.a., sowie die Fachzeitschrift "Die Philosophin".
Seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie
der FU Berlin. Forschungen zur Geschichte der Philosophie mit Schwerpunkten
in der Antike und im 17. Jahrhundert, zur philosophischen Emotionstheorie,
zur Politischen Philosophie und zur Feministischen Theorie und Ethik.
PD Dr.rer.nat. Kerstin Palm
studierte Biologie, Philosophie und Literaturwissenschaft in Göttingen
und Freiburg i.Br, Habilitation in Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität.
Von 2001-2007 wissenschaftliche Assistentin an der Humboldt-Universität
zu Berlin, Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften, mit
einem Habilitationsprojekt über die Genealogie des Lebensbegriffs
in der Biologie. Zur Zeit Gastdozentur am Institut für Kultur-
und Sozialanthropologie, Referat Gender Studies der Universität
Wien. Ihre Lehrveranstaltungen und Publikationen sind in den Bereichen
Gender Studies, Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie
der Naturwissenschaften angesiedelt.
Dr. med. Oliver Peters
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt der Hochschulambulanz/Gedächtnissprechstunde
und gerontopsychiatrischen Tagesklinik, Charité Campus Benjamin
Franklin. Leiter des Moduls „Psychiatrie des Alterns“.
Forschungs- und Interessensschwerpunkte sind Demenzen, chronisch
neurodegenerative Erkrankungen, gesundes Altern (klinisch), Nicht-neuronale
(gliale) Zellen und psychiatrische Erkrankungen (experimentell).
Cord Riechelmann
Studium der Biologie und Philosophie an der FU Berlin. Lehrbeauftragter
für das Sozialverhalten von Primaten und für die "Geschichte
biologischer Forschung". Tätigkeit als Kolumnist und Stadtnaturreporter
für die "Berliner Seiten" der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung. Interessenschwerpunkt gerichtet auf Lebensbedingungen von
Natur in der Kultur städtischer Lebensräume.
Prof. Dr. Clemens Risi
Juniorprofessor für Musiktheater am Institut für Theaterwissenschaft
der Freien Universität Berlin; Gastprofessuren an der Brown
University (2008) und der University of Chicago (Einladung für
2010). Projektleiter im Sonderforschungsbereich "Kulturen des
Performativen" sowie im Exzellenzcluster "Languages of
Emotion" mit dem Forschungsprojekt "Das 'Kraftwerk der
Gefühle', Affektausdruck und -übertragung in der italienischen
und französischen Oper des 19. Jahrhunderts".
Arbeitsschwerpunkte sind Oper und Musiktheater vom 17. Jahrhundert
bis zur Gegenwart; die Aufführungsdimension, Darstellungspraxis,
Affekte und Stimmen in der Oper; Wahrnehmung, Rhythmus und Zeiterfahrungen.
Curt A. Roesler
Studium der Musiktheater-Regie bei Prof. Götz Friedrich in
Hamburg. Seit 1980 ist er an der Deutschen Oper Berlin - zuerst
als Leitender Dramaturg, dann als Leiter des 1986 gegründeten
KinderMusikTheaters. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag in
der Betreuung von Sonderprogrammen im Parkett-Foyer, darunter speziell
für Kinder entwickelte Opernbearbeitungen [HÄNSEL UND
GRETEL FÜR DIE GANZ KLEINEN, KLEIN-SIEGFRIED, OPA/ER HOFFMANN
ERZÄHLT, DER FREISCHÜTZ FÜR KINDER], in denen er
auch selbst auftritt. Seit 1985 unterrichtet er an Berliner Universitäten
und Hochschulen.
Dr. med. Stefan Röpke
Oberarzt im Bereich Persönlichkeitsstörungen und PTBS
an der Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie,
Charité-Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin
Franklin; Leitung der Spezialstation zur Behandlung von Patienten
mit Borderline-Persönlichkeitsstörung, nach dem Konzept
der
dialektisch-behavioralen Therapie; Forschungs- und Interessensschwerpunkte
Psychotherapie und Neurobiologie von Persönlichkeitsstörungen,
sowie Neurobiologie der Emotionsregulation.
Prof. Dr. Birgitt Röttger-Rössler
Professorin für Ethnologie im Exzellenzcluster „Languages
of Emotion“ an der FU Berlin. Mehrjährige Feldforschungen
in Indonesien (v. a. auf Sulawesi und Sumatra), von 2003 bis 2006
leitete sie gemeinsam mit dem Hirnforscher Hans Markowitsch eine
interdisziplinäre Forschungsgruppe zum Thema „Emotionen
als bio-kulturelle Prozesse“ am Zentrum für interdisziplinäre
Forschung der Universität Bielfeld. Forschungsschwerpunkte
sind Sozialisation von Emotionen im Kulturvergleich, Zusammenhang
zwischen Emotion und Erinnerung, sowie Untersuchung kollidierender
Gefühlskulturen in Migrationskontexten.
Prof. Dr. Constance Scharff
Professorin, Leitung AG Verhaltensbiologie am Institut für
Biologie, Fachbereich Biologie, Pharmazie, Chemie an der FU Berlin;
Forschungsprojekt „Neuroethologie des Gesangslernens und der
Gesangsproduktion bei Zebrafinken (Taeniopygia guttata)“;
Projektleiterin im Exzellenz-Cluster "Languages of Emotion"
mit dem Forschungsprojekt "Do birds tango".
Prof. Dr. Christian von Scheve
Professor (Juniorprofessor) für Soziologie mit dem Schwerpunkt
Soziologie der Emotionen an der FU Berlin. Arbeitsschwerpunkte sind
u.a. Emotionen, soziale Normen, Kooperation und soziale Kognition.
Dr. Britta Schinzel
Professorin für Informatik und Gesellschaft an der Universität
Freiburg. 1981-1991 Professorin für Theoretische Informatik
an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.
Forschung in Theorie des Lernens (auch Induktive Inferenz), Komplexitätstheorie,
später in verschiedenen Feldern der "Künstlichen
Intelligenz“. Forschungsinteressen sind u.a. Informatik und
Gesellschaft, Softwareentwicklungsprojekte zu Lernplattformen und
Wissensmanagement, Geschlechterforschung in Naturwissenschaft, Mathematik
und Technik, insbesondere Neurobiologie.
Lars Schnell
Geboren in Luckenwalde. Lernte zunächst Maurer, dann Zollwesen
und Logistik. Vor 6 Jahren wurde er ehrenamtlicher Fanbeauftragter
des 1. FC Union Berlin. Mittlerweile übt er dieses Amt hauptberuflich
aus.
Libgart Schwarz
Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. In die erste
Liga der Theaterschauspieler stieg sie auf, als Peter Stein sie
1976 an die Schaubühne am Halleschen Ufer engagierte. Vor allem
die Inszenierungen mit Peter Stein und Luc Bondy brachten ihr die
größten Erfolge. Auch nach dem Weggang von Stein blieb sie an der
Schaubühne. Wichtigste Regisseurin in den 1990er Jahre wurde für
sie Andrea Breth. Nach deren Weggang von der Schaubühne verließ
auch Libgart Schwarz Berlin und ging ans Wiener Burgtheater, wo
sie bis heute zum Ensemble gehört.
Prof. Dr. Gavin Sullivan
Mitarbeiter der Monash University, School of Psychiatry, Psychology
& Psychological Medicine, Australia. Arbeitsschwerpunkt sind
qualitative Forschungsarbeit, theoretische und philosophische Psychologie,
Forschung und Untersuchungen zum Stolz als selbst-reflexive, selbstbewusste
oder selbst-referentielle Emotion.
Prof. Dr. Holm Sundhaussen
Geb. 1942, Professor für Südosteuropäische Geschichte
am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin (1988-2007),
Ko-Direktor des "Berliner Kollegs für vergleichende Geschichte
Europas" (1998-2009). Publikationen zur Geschichte Südosteuropas
im 19. und 20. Jh., insbesondere zu Nations- und Staatsbildungsprozessen,
Nationalismus, ethnischen Konflikten sowie zur Gesellschafts,-Wirtschafts-
und Kulturgeschichte. Auswahl: Geschichte Serbiens. 19.-21. Jh.
Wien 2007; Lexikon zur Geschichte Südosteuropas (Mithg.). Wien
2004; Lexikon der Vertreibungen in Europa (Mithg.) Wien (im Druck).
Dr. Eva Weber-Guskar
Philosophin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für
Praktische Philosophie der Georg-August-Universität Göttingen.
Forschungsschwerpunkte sind Ethik, Philosophie der Gefühle
und Philosophie des Geistes.
Prof. Dr. Dr. h.c. Sigrid Weigel
Direktorin des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin,
Professorin am Institut für Literaturwissenschaft der TU Berlin.
Vorstandsvorsitzende der Geisteswissenschaftlichen Zentren Berlin,
Ehrendoktor der Katholischen Universität Löwen. Publikationen (Auswahl):
Walter Benjamin. Die Kreatur, das Heilige, die Bilder (2008); Märtyrer-Porträts.
Von Opfertod, Blutzeugen und heiligen Kriegern (Hg., 2007); Genea-Logik.
Generation, Tradition und Evolution zwischen Kultur- und Naturwissenschaften
(2006); „fülle der combination“. Literaturforschung und Wissenschaftsgeschichte
(Mit- Hg., 2005); Generation. Zur Genealogie des Konzepts – Konzepte
von Genealogie. (Mit-Hg., 2005); Literatur als Voraussetzung von
Kulturgeschichte. Schauplätze von Shakespeare bis Benjamin. (2004);
‚Der liebe Gott steckt im Detail‘. Mikrostrukturen des Wissens.
(Mit- Hg., 2003); Genealogie und Genetik. Schnittstellen zwischen
Biologie und Kulturgeschichte (Hg., 2002)
Ekkehard Windrich
Violinist mit Zusatzstudium in elektronischer Musik, Gründungsmitglied
von „ensemble courage“ in Dresden, tätig v.a. als Kammermusiker
und Solist im Bereich der zeitgenössischen Musik
Dr. Johannes Windrich
Literaturwissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Peter
Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
der FU Berlin, Nachwuchsforschergruppe Verehrung und Bewunderung.
Dr. Veronika Zink
Soziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster
„Languages of Emotion“, Nachwuchsforschergruppe „Verehrung
und Bewunderung“. Forschungsinteressen sind Sakralsoziolgie,
Charismaforschung, Identitätskonstruktion.
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